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Über den Hochrein-Kammerchor

Der Hochrhein-Kammerchor versteht sich als Projektchor, der einen Pool aus ambitionierten, semiprofessionellen Sängerinnen und Sängern aus der Nordostschweiz, Zentralschweiz und dem angrenzenden Deutschland besitzt.
Die Proben finden in der Regel alle drei Wochen am Samstag von 9 - 12.30 Uhr in der Aula des Schulhauses am Bach in Schaffhausen statt.
Der Notentext wird zuhause geübt, in den Proben findet die musikalische Ausarbeitung statt.
Nach zwei Probenbesuchen findet für neue Sängerinnen oder Sänger ein Vorsingen statt.

Der 2007 von der Dirigentin, Schulmusikerin und Gesangspädagogin Regula Belinda Schütt gegründete Hochrhein-Kammerchor kann bereits auf mehrere erfolgreiche Projekte zurückblicken: das Deutsche Requiem von Johannes Brahms in der Londoner Fassung für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen in Zusammenarbeit mit dem gemischten Chor Langnau a.A., J.S. Bachs Magnificat und Kantate "ich hatte viel Bekümmernis", die Petite Messe Solennelle von G. Rossini, die Bachkantate "Was Gott tut, das ist wohlgetan" (BWV 98) und die Chichester Psalms von Leonard Bernstein. Darüber hinaus befasste sich der Chor mit A-Capella-Literatur u.a. von G. P. d. Palestrina, H. Schütz, F. Mendelssohn, G. Rheinberger, W. Burkhard, S. Sandström, L. Larsson, K. Nystedt u.v.a.

Der Chor arbeitet projektbezogen. In der Aufführung in einem Konzert oder Gottesdienst findet die Projektarbeit ihr vorläufiges Ende. Es werden musik- und singbegeisterte Menschen angesprochen, die sich nicht durch eine Chorgemeinschaft binden möchten und zeitlich nur begrenzt die Möglichkeit haben, in einem Chor zu singen. Der Hochrhein-Kammerchor besteht aus ambitionierten Sängerinnen und Sängern, die für die Probenarbeit ein- bis zweimal pro Monat am Samstag Vormittag zum Teil lange Reisewege in Kauf nehmen.

Auf eine fundierte Stimmbildung und eine gute Chorschulung sowie eine musikalisch ausdrucksstarke Interpretation wird grossen Wert gelegt.

Mitmachen können chorerfahrene Sängerinnen und Sänger, die zuhause selbständig üben und das Erlernte in den Proben vertiefen.

Mitwirkende 2016/17

Sopran: Hildegard Ast, Esther Cahn, Mireille Geering,Katharina Hörler,Françoise Küpfer, Anna Meiselbach, Rebecca Mittner, Esther Neuenschwander, Susanna Streit, Beatrice Sutter, Margrit Tenger, Brigitta Versell
Alt: Minne Bley, Elisabeth Bütler, Ursula Geyer, Elfriede Goti, Hermine Jud, Linda Meiselbach, Sofie Meiselbach, Madeleine Wiesendanger
Tenor: Oliver Buchmann, Jürg Fierz, Bradley Jansen, Hanspeter Jud, Daniel Klein, Klaus Liebner, Wolfram Lucke
Bass: Andres Corrodi, Walter Eiselen, Pierluigi Goti, Marc Hotz, Pierre Mersch, Christoph Surbeck, Samuel Zwingli

Musikalische Leitung

Regula Belinda Schütt erhielt während ihrer Schulzeit in Schaffhausen Violin-, Klavier- und Gesangsunterricht.
Nach der Matura begann sie ihre Studien in Chorleitung (Prof. Markus Zemp und Prof. Ulrike Grosch) und Klavier (Prof. Patrizio Mazzola) an der Musikhochschule Luzern. Zusätzlich nahm sie das Studium in Schulmusik II an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich auf. Ihre Ausbildung als Chorleiterin und Schulmusikerin an Gymnasien schloss sie 2005 mit dem Prädikat "sehr gut" ab. Von 2007 - 2011 studierte sie als Drittstudium bei Barbara Böhi in Zürich Sologesang, welches sie mit dem Lehrdiplom SMPV abschloss. Höhepunkte waren in Chorleitungs-Meisterkursen die intensiven Studien von J.S. Bachs Motetten mit Ton Koopman, mit J.S. Bachs Johannes- und Matthäuspassion und dem Weihnachtsoratorium mit Helmuth Rilling, sowie mit dem Requiem von W.A. Mozart mit Bernhard Haitink. Regula Belinda Schütt leitet neben dem Hochrhein-Kammerchor den städtischen Kirchenchor „La Capella“, der regelmässig in den vier Schaffhauser Kirchgemeinden Buchthalen, Münster-St. Johann, Steig und Zwingli musiziert. Darüber hinaus verfeinert sie ihre Gesangstechnik sporadisch bei Prof. Bernhard Hunziker (Zürich/Wien) und Luiz Alves da Silva (Zürich) und ist als freischaffende Gesangslehrerin tätig.

Detaillierter Probenplan

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  • Rezensionen

    Schaffhauser Nachrichten, 9. Dezember 2014

    "Man hofft, von diesem Chor noch viel zu hören"
    "Die Sängerinnen und Sänger bezaubern mit sauberer Intonation, die ein wunderbar transparentes Klangbild ergibt."
    "Das Magnum Mysterium des Norwegers Ola Gjeilo erklingt glockenrein..."
    "Chor und Musiker interpretieren das Werk mit innerer Spannung und grosser Ruhe."
    "Das Ubi caritas von Maurice Duruflé entwickelt sich zur meditativen Betrachtung."
    (...) der Gesang scheint die Kirche vom Himmel her zu füllen."


    Voranzeige im Express der Schaffhauser Nachrichten, 15. September 2011

    (...) einer der profiliertesten Chöre der Region (...)"


    Schaffhauser Nachrichten, 20. September 2011

    (...) wo der ausgezeichnet aufgestellte Hochrhein Kammerchor Rossinis "Petite Messe solennelle" einer vitalen, mitreissenden Wiedergabe zuführte."
    "Die rundum überzeugende Aufführung dieses wahrhaft reizvollen Werkes war zum einen dem jederzeit hochflexibel agierenden Chorensemble geschuldet: Da ist ein Chor, der vom vollen Fortissimo bis zu den leisesten Details überaus sauber und mit homogenem Klang und beachtlicher Diktion musiziert.“


    Schaffhauser Nachrichten, 20. April 2010

    "Auf technisch und künstlerisch höchstem Niveau.“
    "(...), die dem Chor mit beachtlicher Präzision, gepflegter Diktion und agilem, engagiertem Volleinsatz sehr überzeugend gelingen.“
    "Da wird äusserst präzis und dynamisch flexibel musiziert.“
    "Eine Sternstunde regionaler Hochkultur.“
    "Und mittendrin das Dirigat von Regula Belinda Schütt-Jud, die (...) jederzeit transparent und sensibel die zahlreichen auch ornamentalen Reize dieser unsterblichen Musik auslotet.“


    Andelfinger Zeitung, 19. April 2010

    "Der Hochrhein Kammerchor (...) leistete seine Aufgabe mit Bravour."
    "Der Chor bestach durch die Beweglichkeit der Stimmen, den reinen Gesang, die gute Diktion und sein beeindruckendes Volumen."
    "Der Chor konnte seine Fähigkeiten in vielfältiger Art und Weise beweisen, sei es mit rundem, homogenem Chorklang ohne jede Forcierung, mit sicher gemeisterten Tempoübergängen, sauberer Intonation oder in komplexen, durchsichtig gesungenen, polyphonen Sätzen."
    "Der Chor umschiffte alle "berühmt-berüchtigten", gefährlichen Klippen ohne Furcht und Tadel und mit zügigem Drive."
    "Es ist beachtlich, welch hohe Qualität die junge Chorleiterin bereits in der kurzen Aufbauzeit mit ihrem Ensemble erreicht hat. Mit sicherer Hand und klarer musikalischer Vorstellung führt sie die Singbegeisterten zu sorgfältig vorbereiteten Darbietungen, die sich hören lassen dürfen."
    "(...) wurde zudem deutlich, dass grosses Gewicht auf Stimmbildung und gepflegte Chorschulung gelegt wird."


    Heimatblatt, 23. April 2010

    "Dirigentin Regula Schütt-Jud hat bewiesen, dass sie auch fähig ist höchst anspruchsvolle Musik aufzuführen und die ihr unterstellten Sängerinnen und Sänger, wie auch das Orchester mitzureissen, zu begeistern und sich an höchst schwere Kompositionen heranzuwagen."


    Schaffhauser Nachrichten, 18. Mai 2009

    "Kostbares Werk, gekonnt interpretiert."
    "Ungemein klar brachten die Interpreten das liedmässige Flair des Komponisten Brahms zum Tragen."
    "Die weitreichende Gestaltungskraft des Chors bewies seine enge Vertrautheit mit der Komposition und den biblischen Texten. So durfte man einer in jeder Hinsicht nuancenreichen Interpretation des Werks folgen."
    "Deutlich kam zur Geltung, wie sehr Brahms an der Melodiebildung gelegen war (...). Hier aber wurden die Ausführenden dem Anliegen Brahms, unter der ebenso unangestrengten wie effizienten Dirigierweise von Regula Belinda Schütt-Jud, vollauf gerecht."
    "Die sichere Intonation des Chors sowie seine kultivierte Diktion und dynamische Gestaltung waren bewundernswert."
    "Von allen Interpreten durfte man annehmen, dass sie sich die Intentionen Brahms'ganz zu eigen gemacht hatten."


    Schaffhauser Nachrichten, 5. Dezember 2014


    Schaffhauser AZ, 4. Dezember 2014

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